Day at sea

Friday was another day at sea. Therefore I attended another Flywheel Class (that was so amazing and I finished 2nd out of 16 men and women) and joined hubby afterwards for breakfast. Later that morning we went into “our” Spa area to enjoy some quite time. While I was about to doze off people started to talking quite loud, super annoying, especially in an area that is supposed to be quite at all times. So after a while I turned my head to give this disturbing group the “evil eye” in the hope they would understand and shut up. And that was the moment I saw it! There was a teeny tiny raft with 8 people in the middle of the ocean. WTH? 

Freitag war wieder ein Tag auf See. So hatte ich prima Zeit, an einer weiteren Flywheel Class (So eine Art Extreme Cycling/Spinning) teilzunehmen. Ich bin sogar zweite geworden, in einer Gruppe bestehend aus 16 Männer und Frauen – woopwoop. Danach ging es zum Frühstück mit meinem Mann. Später machten wir uns auf in “unseren” Spa Bereich, um dort ein wenig Ruhe zu geniessen. Während ich so vor mich hinschluderte fingen plötzlich Leute an, recht laut zu reden. Das hat mich super genervt, zumal der Spa Bereich eine “ruhige Zone” sein sollte. Nach einer Weile wurde es mir zu bunt und ich drehte meine Kopf, um dieser Gruppe den “bösen Blick” zuzuwerfen, in der Hoffnung zu würde das verstehen. Und in diesem Moment sah ich es! Da trieb ein winzigkleines Boot mit 8 Passagieren in der Mitte des Oceans. ????

The Gateway obviously had stopped in the approach to help these people. It was hot outside, these people had no shade whatsoever on there dinghy – I felt so sorry for them. However, passengers didn’t want our help, they tried to get away from us. Strange?! We saw two other cruise liner at the horizon and all three started to circle the little boat. Finally, after about two hours our captain gave us some information (at this time each and every  passenger of the Gateway was wondering what was going on.

Die Gateway hatte natürlich bereits gestoppt, um diesen Leute zu helfen. Es war ziemlich heiss draussen und sie hatten keinerlei Schatten of ihrem Boetchen – das tat mir so leid. Wie dem auch sei, die Passagiere wollten sich gar nicht helfen lassen, sie versuchten sogar von uns wegzukommen. Komisch!? Wir sahen dann noch zwei andere Kreuzfahrtschiffe am Horizon und alle drei fingen an, das Schlauchboot in sicherem Abstand zu umkreisen. Nach etwa zwei Stunden bekamen wir dann endlich mal eine Erklärung vom Kapitän (zu der Zeit fragte sich mittlerweile jeder Passagier der Gateway, was da los war).

These eight people were Cuban refugees and they didn’t want us to rescue them because they were afraid to be send back to Cuba. While the other two cruise ships left, the Gateway stood behind to make sure nothing happened to the refugees until the US Coast Card arrived. A few times a military aircraft circled above us and after about 4 hours in total we continued our trip. As far as we were told, it was the refugees lucky day – because the US Coast Guard, and not the Cubans, they would have a chance to start in new life in the US. 

Diese acht Leute waren vermutlich Kubanische Flüchtlinge und sie wollten nicht von uns gerettet werden, weil sie Angst hätten, zurück nach Kuba geschickt zu werden. Während die anderen Kreuzfahrer weiterfuhren blieben wir bei den Flüchtlingen, um sicher zu stellen, das ihnen nichts passiert, während wir auf die US Kuenstenwache warteten. Ein paar mal wurden wir auch von einem Militär Flugzeug überflogen und nach etwa 4 Stunden konnten wir unsere Fahrt fortsetzen. So weit wir wissen, war es ein guter Tag für die Flüchtlinge, da sie von der US Küstenwache und nicht der Kubanischen aufgefischt wurden. So wären ihre Chancen recht gross, in den USA ein neues Leben zu beginnen.

To watch this little boat for hours floating in the middle of the ocean made me aware, ones again, how desperate some people might have to be in order to risk their lives with actions like this.

Diese kleine Boot für Stunden zu beobachten hat mir wiedermal bewusst gemacht, das viele Menschen wirklich sehr verzweifelt sein müssen, wenn sie ihr Leben mit solchen Aktionen riskieren.

Well, this day hubby and I might have had a few different cocktails…….

Nun, an diesem Tag hatten der Ehemann und ich noch den ein oder anderen Cocktail……

Because of this incidence we were told that the Gateway will arrive with a delay at the Norwegian private island the next morning. Oh well, I rather know that the 8 refugees are safe then complaining about having less time on the next island. 

Später wurde uns dann noch bekanntgegeben, das wir wegen diesem Vorfall am nächsten Morgen mit einiger Verspätung auf der Privat Insel der Schifffahrtsgesellschaft ankommen würden. Tja, ich gestehe, das ich die 8 Flüchtlinge lieber in Sicherheit weiss, als mich darüber aufzuregen, das wir weniger Zeit auf der nächsten Insel haben.

During the following night we experienced a tropical thunderstorm and luckily the Gateway didn’t rock that much, so therefore I was actually able to enjoy the spectacular lightning at the horizon and even tried to catch it with my camera. 

Während der folgenden Nacht erlebten wir einen Tropischen Sturm vom feinsten. Gott sei Dank schaukelte die Gateway kaum (kein Wunder, die ist wirklich riesig!) und deshalb konnte ich das Spektakel sogar etwas geniessen und versuchen, den ein oder anderen Blitz am Horizont mit der Kamera einzufangen.

 

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1 thought on “Day at sea

  1. Ein erlebnisreicher Tag.
    Schön, daß die Flüchtlinge gerettet
    wurden und nun vielleicht das Leben
    in den USA lverbringen dürfen. Wir
    müssen dankbar sein, nicht in so einer
    Lage zu sein.
    Schöne Fotos.
    Liebe Grüße aus RD,
    Uschi

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